Unsere Methodik.

Wir verfolgen den wissenschaftlichen, praxiserprobten Ansatz der Co-Creation.

Co-Creation: Eine Neue Art der Innovation

Unsere Gesellschaft wird immer komplexer, so dass eine einzelne Institution oder Person diese unmöglich selbst überblicken kann. Vielmehr müssen wir über politische und fachliche Grenzen hinweg zusammenarbeiten.

Dies ermöglicht unser evidenzbasierter Ansatz der Co-Creation. Er lässt Innovationsprozesse zu und beteiligt alle relevanten Stakeholder frühzeitig und gleichberechtigt am Prozess, Lösungen für unsere Gesellschaft zu finden. 

Ein Diagramm zeigt die wichtigsten Elemente für kreative Lösungsfindungsprozesse, darunter Dialog auf Augenhöhe, Transparenz und gemeinsamer Nutzen, mit Überschriften in Deutsch.

Erfolgreiche Umgebung schaffen

Eine erfolgreiche Co-Creation-Umgebung basiert auf drei zentralen Prinzipien: Dialog auf Augenhöhe, Transparenz und gemeinsamer Nutzen.

Der Dialog findet stets auf Augenhöhe statt – unabhängig von Beruf, Alter oder institutioneller Rolle. Maßgeblich sind nicht formale Positionen, sondern die Qualität und Substanz der eingebrachten Argumente. 

Co-Creation ist nur dann sinnvoll, wenn alle Beteiligten einen gemeinsamen Nutzen in der Zusammenarbeit erkennen – sowohl im Ergebnis als auch im Prozess selbst. 

Transparenz bildet die notwendige Vertrauensbasis, um offen zu denken, Verantwortung zu teilen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln. Für Forum 2075 e. V. bedeutet Mitgestaltung immer auch Mitverantwortung - für die entwickelten Ideen und ihre Wirkung.  

Strippen für einen mehrstufigen Co-Creation-Prozess mit Abschnitten für Zusammenarbeit, Co-Design, Feedback & Finalisierung; schwarzer Hintergrund mit blauer und roter Text und Symbolen.

Mehrstufiger Prozess

Unser Ansatz basiert auf einem klar strukturierten, dreistufigen Co-Creation-Prozess, der Ideen systematisch von der ersten Fragestellung bis zur praktischen Umsetzung führt. 

  • In der ersten Phase setzen wir auf Collaborating, wie es O’Hern und Rindfleisch beschrieben haben. Durch die gezielte Verbindung unterschiedlicher Generationen, Disziplinen und Lebensrealitäten entsteht ein reichhaltiger, kreativer Austausch, der über klassische Debattenformate hinausgeht. Ausgangspunkt ist ein kuratiertes Thema mit einer präzisen Fragestellung. In iterativen Dialogen identifizieren und analysieren die Teilnehmenden gemeinsam relevante Probleme, um ein tiefes Verständnis für komplexe gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln. 

  • Auf dieser Grundlage folgt das CoDesigning. Hier werden die zuvor identifizierten Probleme vertieft, erste Argumentationslinien ausgearbeitet und konkrete Prototypen von Lösungsansätzen entwickelt. Parallel dazu führen wir Ursachenanalysen durch, damit spätere Maßnahmen auf einer soliden, evidenzbasierten Grundlage stehen. Diese Phase ist der kreative Kern des Prozesses, in dem Ideen greifbar, testbar und handlungsfähig werden. 

  • In der dritten Phase, Feedback und Finalizing, validieren wir die erarbeiteten Ansätze und überführen sie in umsetzbare Formate. Das kann die Entwicklung von Projekten, Policy Papers oder Maßnahmenplänen für Politik und Wirtschaft umfassen. Ziel ist, dass die Ergebnisse nicht nur theoretisch bestehen, sondern praktisch anwendbar und wirkungsvoll sind.